Über uns

Wir sind ...

eine lebendige Gemeinde der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK). Fasziniert zu sein von Jesus, konsequent auf die Bibel ausgerichtet und offen für den Heiligen Geist - das versuchen wir in unserer Gemeindearbeit, unserer Lehre und unserem Leben umzusetzen. Das führt zu einem Leben, dass sich Leben nennen darf. Authentisch, echt und getragen von einer Gemeinschaft, versuchen wir das Leben gemeinsam zu teilen. Wir bringen unsere Stärken und Schwächen, unsere Sonnen und Schattenseiten mit. Und genau dort, im Alltag des Lebens, möchten wir Jesus Christus erleben und wirken lassen. Das soll unseren Alltag sichtbar und spürbar prägen und dazu laden wir auch dich ein. Willst du mehr über uns wissen? Dann komm einfach mal bei uns vorbei - du bist herzlich willkommen! 

 

Jeden Sonntag treffen wir uns zum Gottesdienst, um Gott gemeinsam anzubeten, auf ihn zu hören und ihn mitten unter uns zu erleben. Parallel dazu wird für Kinder ein eigenes Programm angeboten.

 

Auch während der Woche ist uns Gemeinschaft sehr wichtig und wir versuchen, füreinander da zu sein. Wir treffen uns in verschiedenen Kleingruppen (Hauskreise), um uns gegenseitig bei der Gestaltung unseres Lebens und Glaubens zu helfen, für einander zu beten oder Beziehungen zu knüpfen und zu pflegen.
Vielleicht dürfen wir auch dich bald bei uns begrüßen?!

Wir erleben als Gemeinde eine große Verbundenheit miteinander und mit Gott. Auf diesem gemeinsamen Weg prägen uns Werte, die in unserem Verhalten sichtbar werden, Glaubensgrundlagen, die in der Not sich als tragfähig erweisen, ein Leitbild, das uns in die gleiche Richtung führt und einen konkreten Auftrag, für die Menschen, für die wir gerne Gemeinde sind und zusammen mit ihnen unseren Glauben leben und teilen.

Diese vier angesprochenen Themenbereiche ermöglichen dir einen Blick in das Innere unserer Gemeinde. Dabei bewegen uns vier Fragen:

Was sind unsere grundlegenden gemeinsamen Werte im Verhalten?

Jeder trägt in sich ganz unterschiedliche Werte, die er aus seiner Erziehung und Prägung in unsere Gemeinde mitbringt. Diese wertvollen Werte zeigen sich in erster Linie in unserem konkreten Verhalten. Wir möchten keinem Idealzustand nacheifern, sondern einen ehrlichen Blick in unser tatsächliches Verhalten wagen. Dabei haben sich in einem Gemeindeprozess die untenstehenden 10 Werte als die am häufigsten genannten herauskristallisiert, die die einzelnen Personen in die Gemeinde mitbringen. Damit bleiben sie für uns selbst Anspruch und Vorbild, an denen wir uns orientieren möchten. 

 

1. Dankbarkeit

Als Gemeinde wissen wir, woher wir unsere Dankbarkeit empfangen und richten uns am Geber der Dankbarkeit aus. Unsere Dankbarkeit Gott gegenüber wird im Handeln und Leben sichtbar und ist Ausdruck einer inneren Freude. In der Dankbarkeit öffnen sich Herzen und Hände, weil das empfangene Wohlwollen unseres Gottes uns unverdientermaßen reich macht. Dieses Wohlwollen Gottes, kann man nur weitergeben!

 

2. Zuverlässigkeit/Treue

Wir halten Wort, damit andere sich auf uns verlassen können und vermeiden leere Versprechungen. Dort wo jemand ein JA gesagt hat, gilt seine Zusage. Wo wir versagen, ist Vergebung und Neuanfang eine heilsame Möglichkeit. Wir sind nicht nur treu gegenüber anderen, sondern leben auch aus der Treue zu Gott, als Grundlage unseres Glaubens.

 

3. Freiheit

Der Glaube an Jesus Christus führt in die Freiheit, der Zwang und Druck ein Fremdwort ist. Aus der Freiheit sehen wir neue Möglichkeiten, die wir in Angriff nehmen. In der Andersartigkeit jedes Menschen erkennen wir die Kreativität Gottes. Die Freiheit ist dort begrenzt, wo sie auf Kosten von Mensch und Natur ausgelebt wird.

 

4. Authentizität

Wir überwinden die Täuschung zwischen „Schein“ und „Sein“ und verstecken uns nicht hinter einer Maske, sondern zeigen uns mit unserer ganzen Persönlichkeit und Originalität. Dazu ist es wichtig, seine eigenen Fähigkeiten, Grenzen und Werte zu kennen und zu leben, auch wenn wir dafür nicht immer Applaus ernten. In der Ehrlichkeit vor uns und den Menschen bilden unser Denken, Reden, Handeln und das Leben als „Sonntagschrist“ und „Montagschrist“ eine Einheit.


5. Wertschätzung

Wir achten einander, loben und respektieren uns, trotz der Unterschiedlichkeit, die jeder in die Gemeinschaft mitbringt. Liebevoll und würdevoll schätzen wir die Gaben und Fähigkeiten des Anderen und haben einen wohlwollenden Blick auf den Anderen. Wir machen uns nicht von der Wertschätzung abhängig, freuen uns aber, wenn wir sie als ein Geschenk empfangen.

 

6. Herzlichkeit

In unserer Gemeinschaft begegnen wir uns aufgeschlossen in einem vorurteilsfreien Raum. Unser Blick richtet sich auf das Gute im Menschen, auf die Stärken, Begabungen, Fähigkeiten und wir öffnen Räume der Geborgenheit.

 

7. Freundschaft

Wir teilen unser Leben samt allen Freuden und so manchem Leid. Infreundschaftlichen Beziehungen verbringen wir Zeit miteinander, die über dem sog. Smalltalk hinausgehen. Dabei ist es uns wichtig die Prioritäten richtig zu setzen, so dass Menschen Vorfahrt haben. 

 

8. Verzeihen und Vergeben

Wie ein Fest nach langer Trauer, wie ein Brief nach langem Schweigen, wie ein Regen in der Wüste – so ist Versöhnung, so ist Vergebung. Jesus Christus hat all unsere Schuld vergeben und darum vergeben auch wir einander. Wir geben die empfangene Versöhnung weiter und leben vom Gebet, von der Umkehr und dem Zuspruch der Liebe Gottes. Wir durchbrechen die lebenszerstörende Macht von Streit, negatives Denken, Unversöhnlichkeit, Neid und Hass und leben aus der Kraft der Vergebung.

 

9. Ruhe/Stille

„Willkommen im Land der Ruhe…“ In der Gemeinde finden wir einen Ort, wo ich zu mir und zu Gott finden darf. Ein Ort der Ruhe, um auf Gottes Stimme zu hören, um Wegweisung, Korrektur und Auferbauung zu erfahren. Wir achten auf das Ruhebedürfnis und respektieren die gesetzten Grenzen des anderen.

 

10. Dienen

Dienen heißt, sich selbst und anderen eine Freude machen. Einander zu dienen, lebt vom Geben und Empfangen auf beiden Seiten. Wir möchten ohne Selbstzweck auf das Wohl des anderen achten und nicht unser eigenes Ego mit dem Gefühl, "gut zu sein" befriedigen.

 

Was sind unsere tragenden Glaubensinhalte in der Not?

Was sind unsere tragenden Glaubensinhalte? Wenn es um wichtige Glaubensinhalte geht, dann gibt es - gerade bei Menschen mit unterschiedlicher Prägung – oft sehr unterschiedliche Antworten. Wir haben die Menschen in unserer Gemeinde deshalb nach den wirklich elementaren Glaubensinhalten gefragt - die, die sich in der Not als tragfähig erwiesen haben, die Themen, die Menschen am Sterbebett wichtig waren, die Grundlagen, die den Kern unseres Glaubens bilden.

Diese tragenden Grundalgen bilden unsere Einheit und möchten es, wie unser Kirchengründer John Wesley zu sagen pflegte beherzigen: „In den wesentlichen Dingen (tragenden Glaubensinhalten) Einheit und in allem anderem Freiheit

Die Folgenden Glaubensgrundlagen wurden in Gottesdiensten, persönlichen Zeugnissen und Hauskreisabenden miteinander zusammengetragen. Sie bilden für uns ein tragfähiges Fundament, das uns halt und stütze gibt. Die Kriterien waren die Not, denn an ihr kristallisieren sich die Themen heraus, die für das Leben wichtig sind. Hierin finden wir Halt und Stütze, Einheit und Verbundenheit:

 

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| Vergebung  |  Das höchste ist die Liebe…  |  Bibel lesen  |  Gott der Vater – Beziehung  |  Gebet  |  Gott hat mich so angenommen, wie ich bin!  |  Auf Gott hören - Gehorsam  |  Gemeinschaft – ein Teil sein, am Leib Christi - Verbundenheit  |  Die unzähligen Verheißungen der Bibel  |  Der Heilige Geist als Beistand und Tröster  |  Der Blick auf die Ewigkeit  |   Meine Sendung in die Welt  |  Meine Taufe  |  Die Macht und die Kraft Gottes  |  Gott hat mich so angenommen, wie ich bin!  |  Allein aus Glauben und nicht aus Werken…  |  Freispruch Gottes – Kreuz und Auferstehung  |  Abendmahl  | 

 

Was ist unser gemeinsames Leitbild?

Ein Leitbild ist für uns etwas, was uns leitet, Orientierung gibt, gemeinsam verbindet, ausrichtet, Kräfte bündelt, Mut macht, Freude erweckt an einer gemeinsamen Arbeit in der Gemeinde zu stehen, sortieren hilft, was wichtig ist und was nicht, hilft ja zu sagen oder nein. Ein Leitbild kann helfen, das was uns als Gemeinde bewegt, in einfache Worte zu fassen, in denen wir uns gemeinsam wiederfinden.

 

In einem längeren Prozess bildete sich:

 

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 „Die Tür steht offen, mehr noch das Herz“ (porta patet magis cor - Augustinus) 

Unsere Gemeinde hat offene Türen für jeden Menschen. Mehr aber noch, möchten wir ein offenes Herz haben. Die biblische Geschichte vom großen Festmahl aus Lukas 14,16-24 leitet unsere Gemeinde und sie lädt alle Menschen ein, durch diese Türen einzutreten und mitzufeiern.
Wir wünschen uns, dass jeder den Gastgeber Jesus Christus kennenlernt.

 

Heimat:

Auf unseren Festen wird gelacht, geweint, getanzt und geteilt. In dieser Gemeinschaft finden wir Schritt für Schritt Heimat. Diese eröffnet uns den Raum zur Veränderung.

 

Perspektive:

Auf diesem Weg sind wir uns gegenseitig Wegbegleiter, und gewinnen durch Vergebung und Neuanfang eine Perspektive für unser Leben. Wir lernen, mit unseren Gaben und Fähigkeiten in dieser Welt zu dienen und laden dazu ein, sich mit auf diesen Weg zu begeben. Schritt für Schritt und jeder in seinem Tempo. So können wir zum Fest des Lebens Einladende und Teilnehmer zugleich sein.

 

Hoffnung:

Wir freuen uns an dieser Welt, aber diese Welt ist nicht alles. Es ist für uns wichtig, wie wir unser Leben hier gestalten. Ein Leben aus der Beziehung zu Jesus Christus hat weitreichende Auswirkungen. Diese beginnen jetzt und reichen bis in die Ewigkeit. Das gibt uns eine große Hoffnung.

„Die Tür steh offen – mehr noch das Herz.“
In den Krisen und Schwierigkeiten des Lebens, erfahren wir in der Gemeinschaft offen Türen und offene Herzen. Darin wollen wir uns und jeden, der sich mit uns auf diesen Weg begibt, begleiten und stützen. So erleben wir die Nähe Gottes.

Wir laden auch dich zu diesem Fest des Lebens ein. Komm und feiere mit!
Und finde Heimat, Perspektive und Hoffnung für dein Leben. „Unsere Tür steht offen, mehr noch das Herz.“

Was ist unser gemeinsamer Auftrag?

Offene Türen – offene Herzen: Dieses Leitbild dient uns als Orientierung für unsere Gemeinde. Von diesem Bild lassen wir uns in unserem Tun inspirieren und lassen in unseren Gemeindeentscheidungen, Veranstaltungen und gemeinsamen Begegnungen etwas sichtbar und spürbar werden. Wir stehen dabei noch ganz am Anfang und haben hoffentlich nie ganz das Gefühl, damit am Ende zu sein.
Jede und Jeder ist eingeladen mit unserer Gemeinde eine solche offene Tür zu werden. Mehr aber noch, ein offenes Herz.

Mitgliedschaft

Wenn Personen sich als Kirchenglieder einer evangelisch-methodistischen Gemeinde anschließen, bekennen sie ihren Glauben an Gott, den allmächtigen Vater, Schöpfer des Himmels und der Erde; an Jesus Christus, seinen einzigen Sohn, und an den Heiligen Geist. Mit ihrer Antwort auf die folgenden Fragen bekunden sie den Willen, in der Nachfolge Jesu Christi zu leben, und bejahen ihre Verbundenheit mit Gott und den Gliedern der Gemeinde:

  1. Bekennst du dich zu Jesus Christus als deinem Erlöser, vertraust du allein auf seine Gnade und versprichst du, ihm als deinem Herrn nachzufolgen?
  2. Nimmst du Gottes befreiende Kraft an, um allem Bösen und aller Ungerechtigkeit zu widerstehen und Gutes zu tun?
  3. Entsagst du dem Bösen und wendest du dich von der Sünde ab?
  4. Willst du ein treues Glied der heiligen Kirche Christi bleiben und dich an ihrem Dienst in der Welt beteiligen?
  5. Willst du dich zur Evangelisch-methodistischen Kirche halten und sie in ihrem Auftrag unterstützen?
  6. Willst du dich am Leben der Gemeinde beteiligen und sie durch Gebet, Mitarbeit und regelmäßige Gaben fördern?
  7. Willst du dich mit uns im Bekenntnis des Glaubens verbinden, wie er uns in den Schriften des Alten und Neuen Testaments bezeugt ist?"

Weiter Informatinen zu unserer Kirche: emk.de